Seit wann gibt es die Europa-Universität Viadrina?

Aller Anfang ist schwer- Rücke vor bis zum Zebrastreifen!

Podiumsdiskussion:

Eine Podiumsdiskussion am 25. Januar 2006 ermöglichte es allen Interessengruppen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Erste Ergebnisse konnten präsentiert und entstandene Missverständnisse geklärt werden. So wurde deutlich, dass ein Campus keineswegs wie im Amerikanischen ein abgeschlossenes Gelände nur für Studenten sein muss, sondern ganz im Gegenteil als ein Ort der Begegnung zwischen Bürgern und Studierenden verstanden werden kann.

Die Begriffsdiskussion stellte eine wichtige Etappe im Kommunikationsprozess dar.

„Campus ... etwas anderes als wir befürchtet haben.“ (Frankfurterin)

„Jetzt, wo man weiß, was man will, ist es ein schöner Begriff und man sollte daran festhalten.“

"Architektur

ist im Idealfall

immer direkte Auseinandersetzung mit den Menschen."

(Richard Meier, amerikanischer Architekt)

Die Bewohner einer Stadt gehören nie nur einer Gruppe an, sie sind hier geboren oder zugezogen, sie kommen, um hier zu leben, arbeiten oder zu studieren. Manche bleiben nur eine Weile, andere ihr Leben lang. Was allen gemein ist: sie sind Teil eines Ganzen und prägen den Ort, an dem sie leben. Ohne sie wäre die Stadt nicht, was sie ist.

Der Campus ist nicht nur ein Ort für Studenten, sondern soll für alle Menschen Frankfurts zu einem Ort mit Aufenthaltsqualität werden - ob zur Erholung oder für Veranstaltungen, ob in der Mittagssonne oder unter Sternenhimmel.

Jede Generation erhält die Stadt als ein Geschenk von der vorherigen Generation und gibt sie als ein Geschenk an die nächste weiter.

Ein weiterer Teil des Kommunikationsprozesses war deshalb die Befragung und Diskussion mit Bürgern im Frankfurter Stadtraum. Sowohl bei der Messe Bauen2006 wie auch beim 6. Geburtstag der Lenné-Passage im März diesen Jahres stieß die Werkstatt auf großes Interesse und erhielt zahlreiche neue Anregungen. Die Befragten nutzten ihrerseits die Gelegenheit zum intensiven Dialog und äußerten detailliert ihre Wünsche und Vorstellungen.

Dabei war zu beobachten, wie die anfängliche Skepsis der Umgestaltung des Platzes gegenüber sich allmählich in Zustimmung wandelte.

Die zunehmende Akzeptanz unseres Vorhabens wurde auch durch Einladungen zum Beirat für Kultur und dem Bürgerforum deutlich.

"Die Qualität von Städten und Plätzen lässt sich am Reiß-brett entwerfen, ihre Schönheit kommt durch die Zeit."

(Renzo Piano, italienischer Architekt)

Eine engagierte Bürgerin teilt uns auf der Baumesse Ihre Wünsche mit.

“Kowalski trifft Schmidt” und Katja Siepmann, die

das Projekt den Zuschauern des RBB vorstellt.

Vorfreude auf die Ausstellung am 31. Mai und die

Geburtstagsparty auf dem Campus.

Foto: Heide Fest

v.l.n.r.: Jacqueline Köster, Oliver Krause, Prof.Dr. Gesine Schwan, Janine Nuyken, Martin Patzelt, Heidrun Förster, Hans Dieter Wachner.

Perspektivwechsel

Aktion

Vision

Perspektive

Workshop

Auswertung

Intro

Ausstellung